Stola Emma

stola emma

Material:

  • Garn: Lace-Garn, Lauflänge ca. 900 m
  • Nadeln Nr. 6
  • 60 – 120 Perlen deiner Wahl (wichtig dabei, dass sie sich gut auffädeln lassen und auf dem Garn gut gleiten)
    Bezugsquelle: so ziemlich jeder Bastelladen oder jeder gut sortierte Baumarkt

Bei diesem Modell wurde das Garn “Lace Primus” (hell) verwendet.  Es kann aber auch jedes andere Lace-Garn verwendet werden, z.b. auch die viel geliebte Uru-Wolle schaut bestimmt auch toll aus ?

Größe der Stola mit dem oben genannten Garn: ca. 80 x 180 cm

 

Als ich begonnen habe, die Stola zu stricken, fegte gerade Sturm „Emma“ über Deutschland hinweg (01. März 2008)… und da die Babys immer einen Namen haben müssen, heißt mein gutes Stück eben „Die stürmische Emma“

Das Grundmuster für dieses Tuch stammt aus einem alten Strickheft aus tiefsten DDR-Zeiten („Grundmuster Stricken und Häkeln, Verlag für die Frau, erschienen ca. zwischen 1980 bis 1985)

Ein kleiner Tipp: Die Rückreihen 2 und 6 bitte EXTREM locker stricken, dann lassen sich in der nächsten Reihe die 5 Maschen besser zusammenstricken. Alle anderen Reihen mit der gewohnten Strickfestigkeit stricken, das fällt bei diesem großen Lochmuster nach dem Spannen auch gar nicht mehr auf.

Mittelteil:
Die Maschenzahl kann variieren, je nach Stärke des Garns mehr oder weniger, auf jeden Fall sollte die Maschenzahl durch 10 teilbar sein.

80 Maschen anschlagen (jeweils 5 Maschen rechts und links für den Rand und 70 Maschen für den Musterrapport) + 2 Randmaschen. Die nächste Reihe in folgender Einteilung stricken:

Beginn:

Randmasche, 2 zusammen, 1 Umschlag, 3 rechts, 17 x 2 rechts zusammen und 1 Umschlag im Wechsel, 2 rechts (das ist die Mitte), 17 x 2 Maschen durch Überzug zusammenstricken und 1 Umschlag im Wechsel, 3 rechts, 1 Umschlag, 2 Maschen durch Überzug zusammenstricken, Randmasche. Die Rückreihe alles links stricken.

Grundmuster:

Ab jetzt nach der oben stehenden Grafik im Grundmuster arbeiten, bis eine Höhe von ca. 160 bis 180 cm erreicht ist. (Das dürfte je nach verwendetem Garn so ca. 25 – 30 ganze „Kreise“ am Rand sein.

Den Abschluss wie den Beginn arbeiten. Nun in der unmittelbar auf die Lochreihe folgenden Rückreihe alle Maschen locker abketten oder mit jeweils 1 Luftmasche dazwischen abhäkeln.

Umrandung:

Zunächst gilt es erst einmal, alle Perlen aufzufädeln. Bitte darauf achten, dass das Loch groß genug für dein Garn ist, damit die Perlen gut auf dem Faden gleiten können.

Nun nimmt man aus jeder 2. Randmasche 1 Masche auf. Wenn die Runde rum ist, bitte eine Markierung setzen (Marker oder einfach nur eine kleine Fadenschlinge).

In Runde 2 wird jede Masche mit einem Umschlag abgestrickt, Runde 3 einfach rechts.

In Runde 4 wird ca. bei jeder 20. Masche eine Perle an die rechte Nadel geschoben und abgestrickt.

In Runde 5 werden nochmals Maschen zugenommen, damit wir eine schöne wellige Rüsche als Abschluss bekommen. Dazu aus jeder 2. Masche 1 Masche zunehmen. Das kann, je nach Garn, entweder durch einen Umschlag oder bei sehr dünnem Garn, wie meinem, strickt man aus 1 Masche 2 heraus (1 normal rechts und 1 rechts verschränkt)

In den nächsten Runden wird nur noch glatt rechts weitergestrickt und nach Lust und Laune die „Hagelkörner“ eingearbeitet. Das kann ruhig etwas ungleichmäßig sein, der Sturm treibt die Hagelkörner ja auch nicht in Reih’ und Glied. Nach einer Höhe von ca. 5 – 6 cm alle Maschen mit je 1 Luftmasche dazwischen abhäkeln.

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