Filzblüten

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Diese Blüten gehen wirklich ganz einfach und man kann herrlich Reste dabei verarbeiten. Wichtig ist, dass nur filzbare Wolle genommen wird (also keine Wolle mit Superwash-Ausrüstung). Bei der Farbzusammenstellung und der Größe könnt ihr eure Fantasie spielen lassen. Ganz toll könnte ich mir vorstellen, werden die Blüten aus Kureyon von Noro. Das Strickprinzip ist vergleichbar zu dem des Kissens, lest dort in der Anleitung nach, da ist es ganz ausführlich erklärt, wie man anfängt. Also mit einem Nadelspiel und 8 Maschen geht es los. Wenn man sich aber genau an die Kissen-Anleitung halten würde, gäbe es keine schöne gewellte Blüte, sondern eben ein Kissen. Deshalb also: man hat 8 Zunahmestellen, an denen jeweils 2 Maschen zugenommen werden. Meine Aufteilung war pro Nadel in etwa so: 1 M stricken, 1 zunehmen, in der Mitte der Nadel liegen 2 M, vor und nach denen zugenommen wird und vor der letzten masche auf jeder nadel wird zugenommen. Bereits nach der 2. Zunahme-Reihe einfach die Zwischenrunde weglassen und in jeder Runde zunehmen. Ich habe ca. nach jeder 3. Zunahme-Runde mal wieder eine Reihe rechts gestrickt. Aber seid unbesorgt – Fehler sieht man hinterher eh nicht mehr. Auch wenn man mal auf einer Nadel eine Zunahme vergessen hat…. Wenn die Blüte die entsprechende gewünschte Größe erreicht hat, Maschen abketteln. Dann die Fäden verstechen und aus einigen Wollfäden am Anfangsfaden anknüpfend einen kleinen Zopf flechten, der dann zur Befestigung der Blüte oder als Stil dient. Ich habe meine Blüte zweimal mit einer Buntwäsche bei 40° mitgewaschen, eine 60° Wäsche solltet ihr mit Bedacht wählen, falls die Blüten abfärben.

Das folgende Foto zeigt eine schöne Verwendung für die Filzblüten als Schmuck für Haus-Schuhe

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