Doppel-Moppel

Ein Schal in einem effektvollen Muster basierend auf zweifarbigem Patent. Man kann den Schal auch zum Loop schließen und hat dann ein extrem dickes kuscheliges Schmuseteil.

Beim Stricken muss man sich am Anfang etwas konzentrieren, damit man keine Fehler ins Muster bekommt und es geht auch nicht sehr schnell vorwärts – aber das Ergebnis lohnt die Mühen!

Material:

  • 150g Koigu KPPPM Farbe
  • 150g Lifestyle von Schoppel-Wolle in passender Farbe (oder CoolWool2000 von Lana grossa)
  • Stricknadeln 3mm

Größe: ca.

Strickschrift – klick auf den Link vergrößert die Strickschrift auf DIN A4

patentschal

 

Anleitung:

Der Schal ist Masche für Masche in der Schema-Datei beschrieben.

Man schlägt in der dunklen Farbe 63 Maschen an und folgt der Strickschrift. Ist der Schal lang genug oder das Garn alle, kettet man sorgfältig ab.

Eine Variante ist, das ganze als Loop zu arbeiten. Dafür schlägt man entweder die Maschen provisorisch an und vernäht am Ende die Maschen der letzten Reihe mit den Anschlagsmaschen oder aber man näht einfach den Schal zum Loop zusammen.

 

 




Muster – Tasche

Die Anleitung stammt von Angela II

Die Wolle war selbstgesponnene Australmerino, die sehr gut zum Filzen geeignet ist, Superwash- und Sockenwolle filzt nicht, wäre auch zu dünn. Mein Garn wäre normalerweise für Nadelstärke 3,5 geeignet gewesen, gestrickt habe ich mit 5er Nadeln, dadurch gab es “Platz zum Schrumpfen”. 🙂

Das Wichtigste ist zunächst eine Maschenprobe im Muster der Tasche, die man so brutal wie möglich in der Waschmaschine wäscht (40°-60° mit Küchenhandtüchern und anderem, kein Frottee). Dies sollte man so lange machen, bis man das Gefühl hat, dass die Probe nicht mehr schrumpfen kann. Vorher aber sollte man genau notieren, wieviel Maschen und Reihen es waren, denn nachher kann man nicht mehr zählen. Wichtig zu wissen ist, dass Einstrickmuster, wie dieses, stärker in der Breite schrumpfen als Ungemustertes, was natürlich daran liegt, dass die Spannfäden auf der Rückseite ganz stark eingehen!

Ausgehend von dieser Maschenprobe habe ich nun diesen (unproportional gezeichneten) Schnitt gemacht und zuerst mal die Seitenwände als Schlauch im Rund gestrickt (die Pfeile geben immer die Strickrichtung an). Das waren in meinem Fall 252 Maschen und ca. 100 Runden. Über die Breite der Vorder- und Hinterseite habe ich dann zunächst noch 3 Reihen glatt links als Bruch gestrickt und noch so viele Reihen in einem einfacheren Muster, so dass sich 4 cm Höhe nach dem Waschen ergeben würden, zwei Reihen glatt links, abketten, die andere Seite genau so.



Dann habe ich am unteren Rand die Maschen für den Boden aufgenommen, drei Reihen glatt links gestrickt (als “Bruch”) und dann ein einfacheres Muster für so viele Reihen, wie die Maschenprobe vorher für 8 cm geschrumpft ergeben hat. Nach weiteren 3 Glatt-Links-Reihen habe ich mit der Häkelnadel abgekettet und dabei gleichzeitig den Boden an der anderen Seite befestigt (eine Art “three-needle-bind-off”). Die Schmalseiten musste ich nähen. Der Trageriemen sollte ca. 70 cm lang werden, den habe ich schweren Herzens wegen des Musters in der Breite gestrickt (uff), dafür waren es ca. 210 Maschen. Am Anfang und am Ende jeweils drei Reihen glatt links. Das Ganze dann zusammengenäht und ab in die Maschine. Das Muster für Boden und Trageriemen:

Wie man vielleicht sieht, haben sich selbst am Trageriemen die Spannfäden auf der Rückseite brav angelegt. Zur Not hätte ich den halt unterfüttert, das ist aber nun nicht mehr nötig. Die obere Kante habe ich beim Trocknen eingedrückt, das werde ich nun festnähen und dann ein Futter mit kleinen, zusätzlichen Taschen machen. Oben wird ein Reißverschluss eingenäht, man kann diese Tasche aber getrost auch offen lassen… P.S.: Das Muster ist aus “Tudor Roses” von Alice Starmore.




Flechtwerk

Ein Einstrickmuster von AngelaII

Flechtwerk wurde in der Zeit um 700 n. Chr. als Ornament verwendet, von Wikingern auf Steinen und Helmen, aber auch in den ersten illuminierten Mauskripten, z.B. dem Book of Kells. Hier drei Flechtwerkbordüren, die ich alle zusammen in einer Jacke verwendet habe. Am besten gefällt mir aber das oberste (in der Strickschrift), das von einem Helm stammt, der in York (England) gefunden wurde.

Ein KLICK auf das Muster vergößert es!




Windmills

Die grünen Dreiecke bilden eine Windmühle, die weißen eine weitere. Aufgrund der Quadratausrichtung ist es nicht

möglich, beide Windmühlen auf einmal zu sehen. Zwei Dreiecke jeder Farbe sind immer ‘fest’. Andere zeigen die Farbe
zu unterschiedlichen Graden abhängig vom Sehwinkel. Je nachdem, wie man drauf sieht, sind die Teile sichtbar oder
auch nicht.

 

Verarbeitet man dieses Vorlage in anderen Projekten, ergeben sich verschiedene interessante Effekte.
1. Quadrat

mit dunklem Garn 23 Maschen aufnehmen – dies ist die erste Reihe der Rippe1

1. Rippe: zweite Reihe dieser Rippe rechts stricken
2. Rippe: helles Garn – die erste Reihe rechts stricken, in der 2. Reihe werden die
farbigen Kästchen des Charts rechts gestrickt, die weißen Kästchen werden links gestrickt
Chart: 1 M re; 22 M li
3. Rippe: dunkles Garn –  die erste Reihe rechts stricken, in der 2. Reihe werden die

farbigen Kästchen des Charts rechts gestrickt, die weißen Kästchen werden links gestrickt
Chart: 2 M li, 21 M re

4. – 23. Rippe: dem Chart folgen und entsprechend bis zum Ende weiterstricken, dann die Maschen

stilllegen
ein zweites Quadrat wie das Quadrat 1 stricken
2. Quadrat   – Chart B

das Strickstück umdrehen – so wie bei der durchnummerierten Vorlage
Mit dunklem Garn 23 Maschen aufnehmen – dies ist die erste Reihe der Rippe1

1. Rippe: in der 2. Reihe werden die farbigen Kästchen des Charts rechts gestrickt, die weißen Kästchen werden links gestrickt
Chart: 1 M re; 22 M li


2. Rippe: helles Garn – die erste Reihe rechts stricken, in der 2. Reihe werden die

farbigen Kästchen des Charts rechts gestrickt, die weißen Kästchen werden links gestrickt
Chart: 2 M li; 21 M re
3. Rippe: dunkles Garn –  die erste Reihe rechts stricken, in der 2. Reihe werden die

farbigen Kästchen des Charts rechts gestrickt, die weißen Kästchen werden links gestrickt

Chart: 3 M re; 20 M li

4.- 23. Rippe: weiter in der Strickchart bis zum Ende der Vorlage
3. Quadrat

wie das 2. Quadrat stricken

4. Quadrat

die stillgelegten Maschen wieder aufnehmen und wie das Quadrat 1 stricken

Am Ende die Quadrate 3 und 4 zusammennähen
Dieses Muster hier kann in vielen Variationen und mit einer Vielzahl von Mustern kombiniert werden.
Einige Vorschläge:
– die Quadrate arbeiten und in anderer Folge zusammen nähen
– die Quadrate größer arbeiten und mehrere übereinander setzen
– Ändern der Farbrichtung
Hier kann man einige Beispiele sehen:
http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/shadowtriangles.html
SHADOW TRIANGLE KISSEN



Tutorial Ahornblatt

Das Blatt als Illusion mit der Anleitung,

wie man sich selber die Vorlagen von selbst gewählten Motiven erstellt

Komplettanleitung

von der Planung bis zum  fertigen Handarbeit

by Designer Pat Ashforth & Steve Plummer 2010

Um eine Arbeit zu beginnen, sucht man sich ein entsprechendes Motiv – hier ein Ahornblatt. Entweder ein stilisiertes Blatt:

oder als natürliches Blatt
Für den Entwurf ist es einfacher, ein Bild in den Graustufen darzustellen als in Farbe, somit sollte man das Bild entsprechend mit einem Bildprogramm konvertieren.

Zur weiteren Verarbeitung sollte man sich das Programm Inkscape downloaden – das ist ein kostenloses Open Source Programm. http://www.inkscape.org/download/?lang=de – Eine kurze Programmbeschreibung ist hier zu finden:

https://anleitungen.bestrickendes.de/index.php?page=shop.product_details&category_id=53&flypage=flypage-ask.tpl&product_id=449&option=com_virtuemart&Itemid=400008
Nach dem Importieren des Blattes, kann man in verschiedenen Ebenen arbeiten sowie die Skalierung gut festlegen.
Das Diagramm ist erstellt und nun kann es losgehen mit der
Einarbeitung der Schattierung – also der Illusion.
Man wählt sich nun einen Punkt in diesem Diagramm – dieser bestimmt dann, mit welcher Farbe man startet.

Jede “Zeile” des Diagramms ist eine Rippe und eine Rippe entsprechen 2 Reihen. Hierbei wird die 1. Reihe IMMER rechts gestrickt und die 2. Reihe jeweils mit rechten bzw. linken Maschen.

Nachdem das Blatt im Programm durchgezeichnet ist, beginnt man im nächsten Schritt die hellen Farben in den Rechtecken einzuarbeiten.
Zum Ende der Arbeit im Programm muss nun die Ebenen verbinden und
in der Druckvorschau sieht das Bild dann wie folgt aus:
Strickanleitung:

Wie in der Anleitung auszuzählen ist, beginnt man mit 60 Maschen. Die Strickschrift beginnt am unterem Rand und ist die erste rechte Reihe. Für die Rückreihe benutzt man die Farben, die man sich ausgesucht hat, die weißen Kästchen werden links in der gerade benutzen Farbe gestrickt.

Für die  nächsten beiden Reihen wird nun die Farbe gewechselt und man strickt wie bereits beschrieben.

Bis zum Ende der Arbeit hält man an diesem Grundprinzip fest. Wichtig ist, das Diagramm immer von Links nach Rechts zu lesen, in der 2. Reihe der jeweiligen Rippe.

Je nach dem wie man das Diagramm strickt, so können sich die Illusionen anders ergeben. Der Designer hat die Vorlage um 90 Grad gedreht und am Ende sah die Arbeit so aus:



Squares-IN-SQUARES

Das Strickwerk besteht aus grün und gelb Streifen und je nach Blickwinkel

sieht man auch hier alles anders aus.

Alle 4 kleinen Quadrate in dem großen Quadrat sehen anders aus.

Quadrat 4                                     Quadrat 3

Quadrat 1                                      Quadrat 2

Mustervergrößerung hier möglich:
http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/directionalshadows.html

1. Quadrat
mit dem grünen Garn 23 Maschen aufnehmen und die 1. Reihe stricken.
(1 Rippe = 2 Reihen)
1. Rippe: 2 Reihen rechts stricken
2. Rippe: gelbes Garn – Reihe 1 dieser Rippe rechte Maschen, Reihe 2 linke Maschen
3. Rippe: grünes Garn und 2 Reihen rechts stricken
4. – 23. Rippe: die Rippen 2 und 3 stetig wiederholen.

2. Quadrat
das erste Quadrat um 90 Grad drehen und dann mit dunkler Farbe 23 Maschen aufnehmen und genauso wie das 1. Quadrat stricken

3. Quadrat
Arbeit um 90 Grad drehen und mit heller Farbe 23 Maschen aufnehmen.  Dies ist die erste Reihe.
1. Rippe: 2 Reihen rechts stricken
2. Rippe: grünes Garn, Reihe 1 rechts stricken, die zweite Reihe links
3. Rippe: 2 Reihen rechts stricken
4. – 23. Rippe: die Rippen 2 und 3 stetig wiederholen

4. Quadrat
das 4. Quadrat auf der Seite “über dem Quadrat 1 ansetzen und da die 23 Maschen aufnehmen mit heller Farbe. Die Ausführung erfolgt wie die Strickanleitung von Quadrat 3. Am Ende die Quadrate 4 und 1 zusammen nähen.

Diese Arbeit kann stetig vergrößert werden, indem man die Quadrate immer gedreht um 90 Grad angefügt. Mit der Fortführung dieses Musteransatzes kann man entsprechend größere Arbeiten erstellen.

Wichtig – sollen die Quadrate größer werden, muss immer eine ungerade Anzahl von Maschen genommen werden. Dies ist wichtig, damit als 1. Reihe stetig die Maschenaufnahme gilt und dann die Rippen  fortgeführt werden können.




Square to Eternity

Illusions Knitting = Schattenstricken -die Streifen/Rippen sind in 2 Farben gearbeitet und jeder dieser

Streifen besteht aus 2 Strickreihen. In der ersten Reihe des Streifens/Rippe wird immer rechts
gearbeitet.

Die ganze Illusion – die Musterung – entsteht in der Rückreihe des Streifens/Rippe. Praktisch
benötigt man nur die Chart für die jeweiligen Rückrunden der Streifen.

In diesem Beispiel war der Hintergrund grün, und das Design sollte in schwarz hervortreten.
Das ist ein sehr einfaches Beispiel. Es gibt keine rechten Maschen auf der falschen Seite der
Arbeit in den grünen (hellen) Streifen.
Strickanleitung:

mit der schwarzen Farbe 62 Maschen anschlagen (=1. Reihe der 1. Rippe)
1. Rippe: 2. Reihe (Rückseite):  der Tabelle von links nach rechts folgen, die dunklen Felder des Charts rechts, die weißen Felder links stricken. Das Chart zeigt: 30 Maschen links; 2 Maschen rechts; 30 Maschen links
2. Rippe (helles Garn): die 1. Reihe rechts, die 2. Reihe links stricken.
Das Chart zeigt bei diesem Muster generell keine rechten Maschen auf der Rückseite bei der hellen Garnfarbe.
3. Rippe (dunkles Garn): die 1. Reihe rechts stricken
die 2. Reihe der Tabelle von links nach rechts folgen, die dunklen Felder des Charts rechts, die weißen Felder links stricken. Das Chart zeigt: 28 Maschen links; 6 Maschen rechts; 28 Maschen links
4. Rippe: wie die 2. Rippe stricken.
Weiter entsprechend des Charts stricken – die Arbeit endet mit der schwarzen Farbe.
Dieses Quadrat kann vielseitig verwendet werden und mit eingearbeitet werden zb. in Kissen, Taschen, Jacken oder auch Pullovern.



Shadows in one Colour

 

Jedes Teil sieht je nach Blickwinkel anders aus. Die Unterschiede sind zwar schwer erkennbar für das Gehirn, aber sie sind da.

Diese Probe ist so gearbeitet, dass ein Teil rechtwinklig zum zweiten Teil steht. Der Effekt kann durch die Rippen (2 Reihen)
entsprechend verstärkt werden.

Je nach Draufsicht ändert sich das Bild, was gesehen wird.

Strickschrift:

Die Musterschrift geht über 23 Maschen und es wird eine Reihe gestrickt.

 

(Achtung: eine Rippe = 2 Reihen)

Rippe 2: eine Reihe stricken und dann eine Reihe links

Rippe 3: zwei Reihen rechts stricken

 

Die Rippen 2 und 3 so oft wiederholen, bis 23 Reihen gestrickt sind – also ein Quadrat, dann
abmaschen.

 

Die Arbeit um 90 Grad drehen, 23 Maschen aufnehmen und wieder die Rippen 2 und 3 stricken, wieder 23 Reihen,
praktisch als 2. Quadrat und danach wieder abmaschen.
Will man die Größe dieser Arbeit ändern, ist es WICHTIG, immer eine ungerade Zahl ein Reihen zu haben, damit das Muster korrekt zur Geltung kommt.



Sampler

Dies ist zwar nicht das attraktiveste Strickstück, aber wegen der Effekte kann man es gut in ein Kleidungsstück oder anderweitig mit einarbeiten. Es zeigt nicht alle möglichen Erscheinungen.

Der Sampler wird von unten und der Seite gezeigt, weil die Streifen in verschiedenen Richtungen gestrickt werden. Sie sehen unterschiedlich aus, je nachdem wie man drauf schaut.

Zusätzlich zu den Streifen gezeigt könnten Sie auch eine feste Grauzone haben und eine Zweifarbenabteilung, wo grau die wahrgenommene Farbe ist.

mit dem dunkleren Garn 16 Maschen anschlagen, dies ist wie immer die erste Zeile der ersten Rippe.
1. Rippe: die zweite Reihe rechts stricken.
ES GIBT KEINE WEISSEN QUADRATE UND SOMIT KEINE LINKSMASCHEN
2.- 16. Rippe: beide Reihen jeweils rechts stricken

17. Rippe: mit dem helleren Garn, die erste Reihe rechts stricken, die zweite Reihe komplett links stricken – weiße Kästchen
18. Rippe: mit dunklen Garn, die erste Reihe rechts stricken, in der zweiten Reihe die farbigen Kästchen rechts, die weißen Kästchen links
19.- 32. Rippe: die Rippen 17 und 18 sieben mal stricken

33. Rippe: mit hellem Garn, die erste Runde rechts stricken, in der zweiten Reihe die farbigen Kästchen rechts, die weißen Kästchen links
34. Rippe: mit dunklen Garn, die erste Runde rechts stricken, in der zweitenreihe die farbigen Kästchen rechts, die weißen Kästchen links
35. -48. Rippe: die Rippen 33 und 34 sieben mal wiederholen und in der letzten Runde beenden.

Teil B

die Streifen nun seitlich drehen und wie dargestellt 48 Maschen aufnehmen, dieses gilt dann als erste Runde der Rippe Nr. 17
17. Rippe: die zweite Reihe links stricken (weiße Kästchen)
18. Rippe: mit dunklen Garn beide Reihen rechts stricken
19. Rippe: mit hellem Garn, die erste Reihe rechts stricken, die zweite Reihe links
20. Rippe: mit dunklem Garn, beide Reihen rechts stricken
21. – 32. Rippe: die Rippen 19 und 20 sechsmal wiederholen

33. Rippe: mit hellem Garn beide Reihen rechts stricken
34. Rippe: mit dunklem Garn beide Reihen rechts stricken
35. – 48. Rippe: die Rippen 33 und 34 sieben mal wiederholen und die Arbeit beenden




Modell Cube – ideal zum ersten Schattenstrickereistück …

Diese Modell kann man gut als “Erstlingswerk” oder “Probearbeit” ausprobieren.

Was das Illusions Knitting ausmacht, sieht man recht gut an den beiden Bildern.

schräge Draufsicht und man sieht das Würfelmuster schaut man normal, sieht man nur das
Material: 2 kontrastreiche Farben, eine Rundstricknadel, die etwas kleiner als regulär sein kann
(Wichtig: damit das Muster gut zu sehen ist, “glatte” Wolle verwenden, keine Flauschwolle)
Strickschrift:
Die Strickschrift zeigt Rippen und keine einzelnen Reihen, d. h. eine Reihe der Strickschrift sind jeweils 2 Reihen. Die Hinreihen werden IMMER rechts gestrickt, in den Rückreihen linke oder rechte Maschen.

schwarzen Kästchen: 1 Masche rechts mit dunkler Farbe
graues Kästchen: 1 Masche rechts mit heller Farbe
weißes Kästchen: Linke Masche mit der Farbe, mit der gerade gearbeitet wird

Nach jeweils 2 Reihen, also einer Rippe, wechselt man die Farbe, so dass zu jeder Zeit immer nur mit einem Faden einer Farbe gearbeitet wird.

Man beginnt diese Arbeit wie folgt:

Anschlag von 50 Maschen und 2 Reihen rechts stricken, danach beginnt man mit der Strickschrift

Einfach ausprobieren – es geht einfacher als man denk




Fibonacci Stripes

Bei diesem Design sieht man keine Farbe genau als Hintergrund – in einigen Teilen ist die

Farbe offensichtlich, in anderen nicht. Schaut man sich das Strickteil direkt von der
Vorderseite an, kann man 2 Farben als horizontale Streifen sehen.

Die Fibonacci Folge ist 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21…  Es wäre sehr schwierig, diese Illusion sonst

genau darzustellen, besonders die einzelnen Maschen am Rande würde man nicht klar sehen.
Um genau das zu vermeiden, würde bei dem ganzen Strickstück eine 4Strick-Grenze an jeder
Seite eingearbeitet. Oben und unten sind jeweils 4 Rippen gelb gearbeitet worden.
Zu Vergrößerung der Vorlage einfach zur Seite der Designer gehen und die Strickchart anklicken:

http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/page58.html
Strickanleitung:


mit der gelben Farbe 62 Maschen anschlagen  –  diese gilt als erste erste Runde.

1. Rippe: beide Reihen stricken in gelb
2. Rippe: beide Reihen stricken in gelb
3./4. Rippe: wie die 2. Rippe
5. Rippe: mit dunkler Farbe, die 1. Reihe rechts stricken ;  2. Reihe: dem Chart von links nach rechts folgen, die dunkelgrauen Kästchen rechte Maschen und die
weißen Kästchen linke Maschen. Lt. Chart zu stricken: 4 M re; 21 M li; 13 M re; 8 M li; 5 M re; 3 M li; 2 M re; 1 M li; 5 M re
6. Rippe: mit heller Farbe die 1. Reihe rechts stricken; 2. Reihe: der Tabelle immer von links nach rechts folgen
Lt. Chart zu stricken: 25 M re, 13 M li; 8 M re; 5 M li; 3 M re; 2 M li; 1 M re; 1 M li, 4 M re

Die Rippen 3 und 4 stetig wiederholen, bis man bei der Rippe 57 in dunkler Farbe angekommen ist.

58. – 61. Rippe: wie Rippe 2 stricken
Viel Spaß!



Eye of the Tiger

Grundanleitung Illusions Knitting/Schattenstrickerei 

Hier wird erklärt anhand des Tigerbildes,

wie man eigene Designs in

Illusions-Strickerei entwerfen kann.

Zu Beginn, nachdem das Bild ausgesucht wurde, benötigt man ein Grafik – Programm, welches man so benutzen kann, das man mehrere Ebenen hat und Raster zeichnen kann sowie man Daten importieren kann. Das wichtigste sind die Ebenen in dem Programm – bereits im Tutorial Ahornblatt wurde Inkscape – also Open Source – verwendet.

Hier findet man eine kurze Programmbeschreibung:

https://anleitungen.bestrickendes.de/index.php?page=shop.product_details&category_id=53&flypage=flypage-ask.tpl&product_id=449&option=com_virtuemart&Itemid=400008

Vorbereitung
Zur Erstellung der Strickvorlage werden 6 Ebenen erstellt:
1. Ebene: untere Schicht, das Bild, was man sieht
2. Ebene: wird die dunklere Farbe
3. Ebene: wird die hellere Farbe
4. Ebene: Versuchsraster
5. Ebene: Raster für die schwarzen Kästl, als Vorgabe 200 x 200 müsste ausreichend sein
6. Ebene: siehe Ebene 5 – diesmal nur für die roten Kästl

 

Bildbearbeitung: (zum Kennenlernen einfach im Programm mitarbeiten!)

 

1. Graustufen

So speichern Sie das Bild auf Ihrem Computer – Bild mit rechten Mausklick anklickern, auf “Bild speichern unter ” gehen

und dann das Bild entsprechend abspeichern.

2. Importieren und Illusionieren des Bildes

Das Bild in Inkscape einfügen und speichern, sowie mit dem Raster versehen – wichtig, auf der untersten Ebene abspeichern sowie

das Bild am Raster ausrichten!

 

Als Raster wähle ich hier zur Sichtbarkeit 15 x 15 große Kästchen, also 150 Maschen x 150 Maschen. Die Proportionen des

Bildes sollen beibehalten werden!

 

Es kann sein – wie auch hier sichtbar, das nicht das komplett Bild im Raster ist, aber dieser kleine Teil kann vernachlässigt

werden.

 

 

 

 

3. Start der Bildbearbeitung

 

Im Illusions Knitting/Schattenstrickerei werden zwei Farben verwendet, die nur Gebieten des Lichtes, Gebieten dunkel und

Gebieten des Zwischenschattens zeigen kann UND, weil ich nichts Kleineres zeigen kann als ein Stich, muss ich

sicherstellen, dass das kleinste Detail, das ich zeigen will, an der Skala möglich ist, die ich verwende. Das kleinste

Detail auf diesem Typ des Themas wird wahrscheinlich dir Pupille eines Auges sein. Aus diesem Grund bin ich dabei,

das linke Auge des Tigers heranzuholen, um zu sehen, ob ich genug Detail in meiner Strickarbeit bekommen kann,

um dieses Auge zu zeigen.

Die Pupille des Auges und die Umrandung der Augen wird mit dunkler Farbe dargestellt werden, das Weiß des

Auges wird die helle Farbe.

 

Ich beginne, indem sie ein paar helle Quadrate / Rechtecke auf Raster 3 der Tabelle anlege. Beim Erstellen der Strickschrift, können gleich längere Rechtecke verwendet werden und somit entfällt das Zeichnen von einzelnen Quadraten.  Mit einem der kleinen Bits von heller Farbe wird ein leichtes Funkeln in den Augen fertiggestellt – die Illusion.  Diese gezeichneten Rechtecke bestimmen somit den ersten Bereich meiner Arbeit.

Inkscape Hinweis: Um die Farben für diese Rechtecke klicken Sie auf das farbige Kästchen neben entweder Fill-or-Takt bei der unteren linken Seite des Mains. Auf diese Weise können Sie ändern Füllfarbe, Linienfarbe und Linienbreite.

Nachdem das erste farbige Rechteck gezogen wurde, kann es leichter gefunden werden, wo dann das nächste neue Rechteck hinkommt und wie die Vorlage weiter umstellt wird. Neben der hellen Farbe auf Raster 3 darf aber nicht vergessen werden, auf dem Raster 2 die dunkle Farbe einzuarbeiten.

Im Bereich der hellen Farbe ist nun ein vollendetes Trugbild / Illusion zu malen, die Stiche darunter werden entsprechend mit der dunklen Farbe gearbeitet. Im Bereich der dunklen Farbe ist ebenso ein vollendetes Trugbild zu sehen, darüber sieht man dann die Stiche mit der hellen Farbe.

Setzen Sie die Arbeit auf diese Weise fort, zwischen leichten und dunklen farbigen Schichten tauschend, bis das Gebiet um das Auge vollendet ist.

Die Sichtbarkeit der Ebene muss ausgeschaltet werden, die das ursprüngliche Image hält, so dass Sie die Wirkung sehen können, dass Ihr Färben hat. Sie werden auch dieses Image ausschalten müssen, bevor Sie Ihre Karte ausdrucken oder es verwenden, um davon zu stricken.

 

Inkscape-Zeichen: Um Die Sichtbarkeit einer Schicht auszuschalten, klicken Sie auf den Namen der Schicht im Kasten des Falls unten und klicken Sie auf das Augensymbol.

Komplizierte Bereiche, wie die Umgebung des Auges, muss möglicherweise einmal als Test gestrickt werden, um sicherzustellen, dass die Illusion korrekt ist. Stricken sollte man das kleine Gebiet, zu überprüfen, Änderungen können noch schnell vorgenommen werden. Diese Verfahrensweise benötigt zwar einiges an Zeit, macht sich aber später bezahlt.

Hier ist die gestrickte Muster.

Kann ich das Auge erkennen?? Ja.

 

Ist der Designer zufrieden mit dem gestrickten Muster? Nein, er ist nicht glücklich mit den Farben. Vielleicht wäre  eine etwas hellere Farbe besser.

Auf der englischen Designerseite wird hier zwischen 80 Stichen und 150 Stichen ein Vergleich gesetzt. Die Designer verbleiben aber am Ende bei den 150 Stichen und daher lasse ich diesen Teil aus der Übersetzung heraus!

Der Designer ist mittlerweile mit der Augenpartie glücklich und fängt danach an, mit dem Farbentausch.

Die teilweise Ausblendung des Bildes, lässt das Muster erkennen

Das Design ist nicht immer offensichtlich, wenn man darauf auf diese Weise schaut. Überprüft werden muss, das die rechten Maschen und die linken Maschen an der richtigen Stelle stehen

 

Der Blick auf die hellen Stiche zeigt mehr, als ein Blick auf beide Farben gemeinsam. Die Lücken in der hellen Farbe zeigt dann am besten, wo die dunkle Farbe sein muss.

Die Färbung muss fortgesetzt werden, bevor man anfängt mit der Strickarbeit. Das bedeutet, man muss zwischen den Rastern wechseln und so das Bild beenden. Mit der fertigen Vorlage kann man die Strickarbeit beginnen.

Umschalten und prüfen der Vorlage

nächste Farbe zuschalten

Wichtig

Die Grafik zeigt Rippen und keine Reihen, Rippe = 2 Reihen

Strickschrift geht über 150 Maschen – diese Seite rechts stricken

 




DISAPPEARING THIRD COLOUR

Diese Illusionsstrickarbeit ist sehr überraschend, weil drei Farben verwendet werden und man je nach Draufsicht,
nur 2 Farben sieht.
Blick auf die Arbeit,
wo man nur 2 Farben sieht:
trickanleitung

für diese Arbeit sind 3 Farben notwendig – hier Burgund, gelb und weiß

(1 Rippe = 2 Runden)

Abschnitt 1mit der Farbe Burgund 50 Maschen aufnehmen – dies ist die erste Runde der

1. Rippe: 2 Runden stricken
2. Rippe: mit weißer Farbe, die erste Runde rechts, die 2. Runde links stricken
3. Rippe: mit Burgund beide Reihen stricken
4. Rippe: mit weißer Farbe, die erste Runde rechts, die 2. Runde links stricken
5. – 10. Rippe: Rippen 3 und 4 noch dreimal wiederholenAbschnitt 2

11. Rippe: die Farben Burgund und Gelb wird jetzt verwendet

11. Rippe: mit Burgund, die erste Runde rechts stricken, die zweite Runde mit gelb und
linken weißen Maschen
Strickchart: 10 Maschen rechts; 10 Maschen links; 10 Maschen rechts; 10 Maschen links; 10 Maschen rechts
12. Rippe: mit der gelben Farbe, die zweite Runde mit gelb und linken weißen Maschen

Strickchart: 10 Maschen rechts; 10 Maschen links; 10 Maschen rechts; 10 Maschen links; 10 Maschen rechts
13. – 20. Rippe: die Rippen 11 und 12 viermal wiederholen
Abschnitt 3


21. Rippe: Verwendung von der Farbe Burgund und weiß; die Rippe 3 und 4 fünfmal wiederholen

Abschnitt 4



wie Abschnitt 2

Abschnitt 5

wie in Abschnitt 3 stricken sowie die Strickarbeit beenden

Mit diesem Design kann man sehr viel machen, mit der Veränderung der Maschenzahl kann man das Strickstück entsprechend
verkleinern oder vergrößern.

 




Circle

Dieses einfache scheint, einen kreis auf einen sich abhebenden Hintergrund zu haben. Es ist eine

der Arbeiten zu der Arbeitsgruppe: Illusion Shapes Blanket.

Hier kann man sich ein Bild dieser Arbeitsgruppe machen:

http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/illusionshapes.html

 

Die meisten unserer Arbeiten wurden in Doppelstrickerei (Double Knitting – auch in unserer Anleitungen
zu finden) gearbeitet. Es kann jedes Garn, egal welche Stärke, verwendet werden. Diese Arbeit hier
wurde mit dickeren Garn erstellt, damit die Wirkung sehr gut zur Geltung kommt.
Draufsicht
seitliche Sicht
Vergrößerung der Chart auf der Designerseite:

http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/circle.html

Strickanleitung:


mit der blauen Farbe 41 Maschen aufschlagen, eine Reihe stricken und aller
10 Maschen einen Maschenmakierer setzen. Das ist die erste Rippe.


2. Rippe gelb: die erste Runde rechts, die zweite Runde links
3. Rippe blau: stricken der beiden Reihen
4. Rippe gelb:  die erste Runde rechts, die zweite Runde links
5. Rippe blau: stricken der beiden Runden
6. Rippe gelb: die erste Reihe rechts, die zweite Reihe links stricken
7. Rippe blau: stricken der ersten Reihe, in der zweiten Reihe nach Vorlage rechte und linke
Maschen stricken
Strickchart: 17 Maschen rechts; 7 Maschen links; 17 Maschen rechts
8. Rippe gelb: stricken der ersten Reihe, in der zweiten Reihe nach Vorlage rechte und linke

Maschen stricken

Strickchart: 17 Maschen links; 7 Maschen rechts; 17 Maschen links

Weiter in der Vorlage stricken, bis zum Ende der Chart.



Checkerboard – Damenbrett

Hier kommt am Ende ein einfaches Schachbrett heraus,

wo man mit 2 Farben die Quadrate so gestaltet,

das diese wie ein Schachbrett aussehen am Ende.
 Draufsicht
seitliche Sicht
Für die Chartvergrößerung – hier zur Designerseite:

http://www.illusionknitting.woollythoughts.com/checkerboard.html
Strickanleitung


(1 Rippe = 2 Runden)
Abschnitt 1

mit dunkler Farbe 48 Maschen anschlagen, die zählt als erste Runde der Rippe 1

1. Rippe: die 2. Runde, da werden die farbigen Kästchen rechts gestrickt und die
weißen Kästchen links
Strickchart: 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links;
8 Maschen rechts; 8 Maschen links

2. Rippe: mit der helleren Farbe weiterarbeiten, die erste Runde rechts stricken, die 2. Runde

weiße Kästchen – links stricken, die farbigen Kästchen – rechts
Strickchart: 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts;

8 Maschen links; 8 Maschen rechts
3. Rippe: mit der dunkler Farbe weiterarbeiten, die erste Runde rechts stricken, die 2. Runde

weiße Kästchen – links stricken, die farbigen Kästchen – rechts
Strickchart: 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links;

8 Maschen rechts; 8 Maschen links
4. Rippe: mit heller Farbe die erste Runde rechts stricken, die 2. Runde

weiße Kästchen – links stricken, die farbigen Kästchen – rechts
Strickchart: 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts;

8 Maschen links; 8 Maschen rechts
5. – 8. Rippe:  die Rippen 3 und 4 zweimal wiederholen

Abschnitt 2

9. Rippe: mit dunkler Farbe, die erste Runde rechts stricken, die 2. Runde

weiße Kästchen – links stricken, die farbigen Kästchen – rechts
Strickchart: 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts;

8 Maschen links; 8 Maschen rechts

10. Rippe: mit hellem Garn, die erste Runde rechts stricken, die 2. Runde

weiße Kästchen – links stricken, die farbigen Kästchen – rechts
Strickchart: 8 Maschen rechts; 8 Maschen links; 8 Maschen rechts; 8 Maschen links;

8 Maschen rechts; 8 Maschen links
11. – 16. Rippe: die Rippen 9 und 10 dreimal wiederholen
Abschnitt 3

17. – 24. Rippe: die Rippen 3 und 4 viermal wiederholen

Abschnitt 4


25.- 32. Rippe: siehe Abschnitt 2


Abschnitt 5
33. – 40. Rippe: Abschnitt 3 stricken
Abschnitt 6
41. – 48. Rippe: wie Abschnitt 2 arbeiten

Das Muster auf den Fotos wurde mit einem krausrechten Rand (2 Maschen) an allen Seiten gestrickt.




Peking Set Jacke

Eine wichtige Vorbemerkung – das Muster bzw. die Jacke

schluckt sehr viel Wolle, daher ausreichend Garn vorrätig haben,

nicht das für die Ärmel das Garn fehlt ….

Das Prinzip des Illusions – Stricken ist sehr einfach. Sie stricken abwechselnde Streifen in zwei Farben. Das Bild entsteht durch das Stirkcen von abwechselnd linken udn rechten Maschen in den Rückreihen. Wenn Sie auf die Jacke von oben schauen, sehen Sie nur farbige Streifen. Wenn Sie von der Seite draufsehen, sehen Sie die Illusion und das Muster.

Lesen der Charts: Jede Zeile – wie schon bei den anderen Anleitungen – in der Tabelle entsprechen 2 Strickreihen. Die erste Zeile wird immer rechts gestrickt, die zweite / Rückrunde wird das Diagramm verwendet. Die weißen Quadrate werden links gestrickt, die bunten Quadrate rechts. Wichtig, das Diagramm wird von links nach rechts gelesen.

Das Peking-Set enthält vier separate Illusionen:

 

  • einen chinesischen Drachen
  • ein chinesisches Wolkenmuster
  • ein Zeichen

Die Muster für den Drachen und das Wolkenmuster sind zur besseren Lesbarkeit auf 2 Seiten aufgeteilt worden.

Für das Grundmuster einer Jacke findet sich natürlich

hier auch ein Beispiel, was dazu gut verwendet werden kann:

Überraschungsjacke Katharina

Für das Nacharbeiten findet man hier den Ausdruck der Anleitung in größerer Form.




TIKAANI – aus der Sprache der Inuit

und bedeutet Wolf und wem diese Tiere gefallen, hat hier eine super Vorlage

kaum einer kann  diesen tollen Augen wieder stehen …..

 

durch die Vorlage des Tigers und der Neugier an dieser Strickart,  wurde in Anlehnung daran die eigne Hündin Tikaani fotografiert und die Vorlage für die Decke erstellt:
in mühevoller Arbeit kam diese Vorlage heraus – im ersten Schritt bei der Erstellung wurden viele Kleinigkeiten vernachlässigt. Beim Stricken wurde dann aber erkannt, das mit dem Prinzip der rechten und linken Maschen wirklich jede Kleinigkeit darstellen kann.
Zur Anleitung:
  • rote Kästchen für die Farbe rot
  • gelbe Kästchen für die Farbe Wollweiß
  • weiße Kästchen für die Linksmaschen

 

Wie bei der Anleitung Eye of the Tiger ist das Grundprinzip, das man in Rippen (jeweils 2 Runden) arbeitet. Die erste Runde der Rippe wird jeweils glatt rechts gearbeitet und in der 2. Runde der Rippe erfolgt die Musterverarbeitung mit den rechten und linken Maschen. Wichtig sind auch die Farbwechsel – hier zwischen weiß und dem rötlichen Ton.

 

Die Größe der Decke: 62 x 108 cm – wie eine Brücke
Material: 250 g Apollo Farbe weiß (50g  mit 100 m Lauflänge), 250 g Apollo Farbe rot (50g  mit 100 m Lauflänge) sowie eine Nadel der Größe 3

 

Hat man die Strickschrift “abgearbeitet” sieht es bei der normalen Draufsicht so aus:

TIKAANI

Tikanni – aus der Inuit-Sprache und bedeutet Wolf und wem diese Tiere gefallen, hat hier eine super Vorlage
eingereicht von ( Grit ) Ausdrucken

kaum einer kann  diesen tollen Augen wieder stehen …..

 

durch die Vorlage des Tigers und der Neugier an dieser Strickart,  wurde in Anlehnung daran die eigne Hündin Tikaani fotografiert und die Vorlage für die Decke erstellt:

 

in mühevoller Arbeit kam diese Vorlage heraus – im ersten Schritt bei der Erstellung wurden viele Kleinigkeiten vernachlässigt. Beim Stricken wurde dann aber erkannt, das mit dem Prinzip der rechten und linken Maschen wirklich jede Kleinigkeit darstellen kann.
Zur Anleitung:
  • rote Kästchen für die Farbe rot
  • gelbe Kästchen für die Farbe Wollweiß
  • weiße Kästchen für die Linksmaschen

 

Wie bei der Anleitung Eye of the Tiger ist das Grundprinzip, das man in Rippen (jeweils 2 Runden) arbeitet. Die erste Runde der Rippe wird jeweils glatt rechts gearbeitet und in der 2. Runde der Rippe erfolgt die Musterverarbeitung mit den rechten und linken Maschen. Wichtig sind auch die Farbwechsel – hier zwischen weiß und dem rötlichen Ton.

 

Die Größe der Decke: 62 x 108 cm – wie eine Brücke
Material: 250 g Apollo Farbe weiß (50g  mit 100 m Lauflänge), 250 g Apollo Farbe rot (50g  mit 100 m Lauflänge) sowie eine Nadel der Größe 3

 

Hat man die Strickschrift “abgearbeitet” sieht es bei der normalen Draufsicht so aus:

 

und schaut man schräg drauf, sieht man Tikaani in wunderbarer Struktur

 




Froschkörbchen

Maschen anschlagen und für den Boden ein Quadrat (oder nach Belieben ein Rechteck) stricken. Ich habe ein Schachbrettmuster 2×2 Maschen gestrickt, aber da wusste ich überhaupt noch nicht, was daraus werden würde, geschweige denn, dass es der Boden eines Behältnisses werden würde. Mir war gerade nach 2farbig stricken, aber die Arbeit kann man sich natürlich sparen, da sie ja nachher nicht sichtbar ist.

Wenn die gewünschte Grundfläche erreicht ist, aus den Randmaschen und der Anschlagsreihe Maschen herausstricken, also z.B. 70 Maschen aus dem Anschlag und den beiden Seiten. Aus den Randmaschen habe ich immer im Wechsel eine und 2 Maschen herausgestrickt, sodass ich aus 4 Reihen 3 herausgestrickte Maschen erhalten habe.

Nun gerade hochstricken, dafür evtl. in den Ecken noch 2 oder 3 Maschen zusammen stricken. Nach einigen Reihen mit den Fröschen oder einem Einstrickmuster nach Belieben beginnen. Es ist ja nicht jedermann Froschfan. Augen und Mund habe ich im Nachhinein aufgestickt, die Halslinie habe ich in der Hintergrundfarbe mitgestrickt.

Wenn ihr die gewünschte Höhe erreicht habt, noch das Bündchen stricken. Hier habe ich 7 Runden Rechts, 1 Runde Links und noch mal 6 Runden rechts gestrickt, abgekettet und dann nach innen umgeklappt (die linke Reihe ist sozusagen der Bruch) und festgenäht.

Somit ist das Strickkörbchen eigentlich fertig. Da aber jede Stricknadel sich durch die Wände verdünnisieren würde, bekommt es noch ein Futter aus schönem Stoff nach Belieben. Schaut mal in der Krabbelkiste der Stoffabteilung, da finden sich manchmal solche Schätzchen wie diesen tollen pinkfarbenen Paisley-Stoff.

Maß am Strickkörbchen nehmen: bei mir war der Boden ein Quadrat mit ca. 22 cm Seitenlänge, die Seitenwände sind 11,5 cm hoch. Ich habe ein Quadrat von ca. 45 cm Seitenlänge zugeschnitten, in die Mitte die Grundfläche angezeichnet, ebenfalls die Nahtlinien für die Seitenwände. Den überschüssigen Stoff in den Ecken habe ich herausgeschnitten. Nahtzugabe nicht vergessen! Dann habe ich diese 4 Ecknähte rechts auf rechts genäht und auf dem Rückweg gleich mit Zickzackstich versäubert. Nun die Kanten in der entsprechenden Höhe (11,5 cm) umbügeln und bei der Gelegenheit auch gleich den Rest plätten, wenn alles zusammengenäht ist, wirds schwierig mit Bügeln.

4 Seitenwände aus dickem Filz zuschneiden (je 22 x 11,5 cm) und nacheinander beim Säumen der Oberkante festnähen. Evtl. die Kanten mit ein paar Stichen von Hand fixieren. Falls Ihr auch einen festen Boden haben wollt, würde ich auch den dicken Filz nehmen und die Bodenplatte mit ein paar Stichen mit den Seitenwänden verbinden. Da ich wegen der Gewichtsbeschränkung nur die Ecken mit Filz verstärkt habe, sollte Euer Körbchen standfester werden.

Nun die “Körbe” ineinander stecken: Erst der Strickkorb, dekorative Seite außen. Dann innen das Stoff-Futter, die Filzverstärkung dazwischen. Nun werden die beiden Kanten oben miteinander verbunden. Das ging mit einem nicht sichtbaren Stich, mit dem man auch Säume von Hand näht. Fragt mich bitte nicht, wie der heißt.

Fertig. Viel Spaß beim Nacharbeiten – und Variieren!

frosch.jpg




Rippen-Schal in Flechtmustertechnik

Garn: Merino-Wolle, Lauflänge ca. 170 m/50 g, 170 bis 200 g
Nadeln: Nr. 3 bis 3,5
Maschenprobe: ca. 30 M x 38 R glatt rechts = 10 x 10 cm
Fertige Maße: ca. 15 cm x 160 cm
Schwierigkeitsgrad: mittel bis fortgeschritten

entrelac2.jpg

Allgemeines:
Der Schal ist in Flechtmuster-Technik (Entrelac) gearbeitet. Allerdings sind die einzelnen Flächen nicht wie sonst üblich glatt rechts gestrickt, sondern in 1re-1li-Rippen. Dadurch sehen beide Seiten gleich aus. Das Rippenmuster verzerrt die Flächen so, dass sie m fertigen Strickstück eher hantelförmig als quadratisch aussehen. Jede Reihe besteht aus einem hochkant gestellten Dreieck am Rand und zwei schräg liegenden Quadraten. Jedes Quadrat/Dreieck ist 12 M breit. Das Muster kann aber auch mit anderen geraden Maschenzahlen gearbeitet werden. In der Anfangs- und der Abschluss-Reihe werden jeweils ein halbes und zwei ganze Dreiecke gestrickt.Der Schal besteht aus 48 Reihen mit Quadraten/Dreiecken, insgesamt 144 Quadrate und Dreiecke.
Schema-Zeichnung:

Die Nummern in denDreiecken und Quadraten geben die Reihenfolge an, in der die Flächen gestrickt werden. Die Pfeile markieren die Strickrichtung.

entrelac3.jpg

Anleitung:
Abkürzungen:
x 2 li = aus 1 M 2 li M herausstricken
(erst 1 li M wie üblich um das vordere Maschenglied str, die M nicht von der
li Nadel gleiten lassen, noch mal 1 li M um das hintere Maschenglied str, also
li verschränkt, dann die M von der li Nadel gleiten lassen).
Alternative: 1 M li, 1 M verschränkt aus dem Querfaden zunehmen.
2 M rv zus = 2 M rechts verschränkt zusammenstricken
1 M abh = 1 M wie zum Linksstricken abheben, dabei den Faden vor die Arbeit
1 U = 1 Umschlag
wnd = wenden


1. Anschlag
31 M anschlagen, am besten italienisch (runder Anschlag).
Wenn die Quadrate nicht 12 M breit werden sollen, sondern eine andere Maschenzahl N
haben, hilft diese Formel:
Gesamtmaschenzahl = (Anzahl der Quadrate pro Reihe) x N + N/2 + 1
Bsp: Drei Quadrate pro Reihe mit je 10 M Breite -> 3 x 10 + 10/2 + 1 = 36 M

2. Anfangsreihe
2.1. Halbes Grunddreieck (Fläche 1 im Schema)
1. R.: 1 re, 1 li (ergibt 2 M auf der re N), wnd
2. R.: 1 M abh, 1li, wnd
3. R.: x 2 li, 1 li, 1 re, (ergibt 4 M auf der re N), wnd
4. R.: 1 M abh, 1 re, 1 li, 1 re, wnd
5. R.: x 2 li [1 re, 1 li] 2mal, (ergibt 6 M auf der re N), wnd
6. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 2 mal, 1 li wnd
7. R.: x 2 li, [1 li, 1 re] 3 mal, (ergibt 8 M auf der re N), wnd
8. R.: 1 M abh, [1 re, 1 li] 3 mal, 1 re, wnd
9. R.: x 2 li, [1 re, 1 li] 4 mal, (ergibt 10 M auf der re N), wnd
10. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 4 mal, 1 li, wnd
11. R.: x 2 li, [1 li, 1 re] 5 mal (ergibt 12 M auf der re N), NICHT WENDEN!
Diese 12 M auf der rechten Nadel bilden nun die Oberkante des ersten Dreiecks und werden vorerst liegengelassen. Auf der linken Nadel sind jetzt noch 24 M vom Anschlag.


2.2 Ganzes Grunddreieck (Flächen 2 und 3 im Schema)
1. R.: 1 li, 1 re (ergibt 2 M auf der re N plus den stillgelegten), wnd
2. R.: 1 M abh, 1 re, wnd
3. R.: 1 li, 1 re, 1 li (-> 3 M auf der re N), wnd
4. R.: 1 M abh, 1 li, 1 re, wnd
5. R.: [1 li, 1 re] 2 mal (-> 4 M auf der re N), wnd
6. R.: 1 M abh, 1 re, 1 li, 1 re, wnd
7. R.: [1 li, 1 re] 2 mal, 1 li (-> 5 M auf der re N), wnd
8. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 2 mal, wnd
9. R.: [1 li, 1 re] 3 mal (-> 6 M auf der re N), wnd
10. R.: 1 M abh, [1 re, 1 li] 2 mal, 1 re, wnd
11. R.: [1 li, 1 re] 3 mal, 1 li (-> 7 M auf der re N), wnd
12. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 3 mal, wnd
13. R.: [1 li, 1 re] 4 mal (-> 8 M auf der re N), wnd
14. R.: 1 M abh, [1 re, 1 li] 3 mal, 1 re, wnd
15. R.: [1 li, 1 re] 4 mal, 1 li (-> 9 M auf der re N), wnd
16. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 4 mal, wnd
17. R.: [1 li, 1 re] 5 mal (-> 10 M auf der re N), wnd
18. R.: 1 M abh, [1 re, 1 li] 4 mal, 1 re, wnd
19. R.: [1 li, 1 re] 5 mal, 1 li (-> 11 M auf der re N), wnd
20. R.: 1 M abh, [1 li, 1 re] 5 mal, wnd
21. R.: [1 li, 1 re] 6 mal (-> 12 M auf der re N), NICHT WENDEN!
Das Dreieck hat wiederum 12 M an der Oberkante, die liegen gelassen werden.
Das ganze Grunddreieck noch einmal arbeiten. Damit sind dann alle M vom Anschlag aufgebraucht.
Nach dem zweiten Grunddreieck wenden.


3. Mittelreihen
3.1 Seitliches Dreieck (Flächen 4, 7, 10 usw. im Schema)
1. R. (Hin-R.): x 2 li, 2 M rv zus (-> 3 M auf der re N, 9 M von der Oberkante
des Quadrats oder Dreiecks der Vorreihe auf li N), wnd
2. R. (Rück-R): 1 li, 1 re, 1 li, wnd
3. R.: x 2 li, 1 li, 2 M rv zus (-> 4 M auf der re N, 8 M auf der li N),
4. R.: [1 li, 1 re] 2 mal, wnd
5. R.: x 2 li, 1 re, 1 li, 2 M rv zus (-> 5 M auf der re N, 7 M auf der li N), wnd
6. R.: [1 li, 1 re] 2 mal, 1 li, wnd
7. R.: x 2 li, 1 li, 1 re, 1 li, 2 M rv zus (-> 6 M auf der re N, 6 M auf der li N), wnd
8. R.: [1 li, 1 re] 3 mal, wnd
9. R.: x 2 li, [1 re, 1 li] 2 mal, 2 M rv zus (-> 7 M auf der re N, 5 M auf der li N), wnd
10. R.: [1 li, 1 re] 3 mal, 1 li, wnd
11. R.: x 2 li, [1 li, 1 re] 2 mal, 1 li, 2 M rv zus (-> 8 M auf der re N, 4 M auf der li N), wnd
12. R.: [1 li, 1 re] 4 mal, wnd
13. R.: x 2 li, [1 re, 1 li] 3 mal, 2 M rv zus (-> 9 M auf der re N, 3 M auf der li N), wnd
14. R.: [1 li, 1 re] 4 mal, 1 li, wnd
15. R.: x 2 li, [1 li, 1 re] 3 mal, 1 li, 2 M rv zus (-> 10 M auf der re N, 2 M auf der li N), wnd
16. R.: [1 li, 1 re] 5 mal, wnd
17. R.: x 2 li, [1 re, 1 li] 4 mal, 2 M rv zus (-> 11 M auf der re N, 1 M auf der li N), wnd
18. R.: [1 li, 1 re] 5 mal, 1 li, wnd
19. R.: x 2 li, [1 li, 1 re] 4 mal, 1 li, 2 M rv zus (-> 10 M auf der re N, 2 M auf der li N), NICHT WENDEN!

3.2 Quadrat (Flächen 5, 6, 8, 9 usw. im Schema)
1. R. (Hin-R.): Aus der seitlichen Kante des Quadrats bzw. Dreiecks der Vorreihe 12 M aufnehmen. Noch 1 M von der Oberkante des nächsten Quadrats/Dreiecks der Vorreihe re str, die letzte aufgenommene M über diese M ziehen.
Das ergibt 12 M auf der re Nadel und 11 M von der Oberkante des Quadrats
der Vorreihe auf der li Nadel. Wenden
2. R. (Rück-R): [1 li, 1 re] 6 mal, wnd
3. R.: [1 li, 1 re] 5 mal, 1 li, 2 M rv zus, wnd
Die 2. und 3. R wiederholen, bis alle M von der Oberkante des Quadrats/Dreieicks
der Vorreihe aufgebraucht sind.
Bei den in der Mitte des Strickstücks liegenden Quadraten (Flächen 5, 8, usw.) NICHT WENDEN, bei den an der Kante gelegenen (Flächen 6, 9, usw ) die Arbeit wenden.
Soviele Mittelreihen stricken, bis die gewünschte Schal-Länge erreicht ist


4. Abschlussreihe
Hier werden verkürzte Reihen benutzt. Alternativ kann man die M an der oberen
Kante auch abketten, allerdings bekommt man dann keine schöne Abschlusskante.
4.1. Halbes Abschlussdreieck (Fläche 142 im Schema)
Zunächst wie ein seitliches Dreieck (siehe Abschnitt 3.1) arbeiten bis zur 7. R. einschliesslich.
8. R.: [1 li, 1 re] 2 mal, 1 li, wnd
9. R.: 1 U, [1 re, 1 li] 2 mal, 2 M rv zus, wnd
10. R.: [1 li, 1 re] 2 mal, wnd
11. R.: 1 U, 1 li, 1 re, 1 li, 2 M rv zus, wnd
12. R.: 1 li, 1 re, 1 li, wnd
13. R.: 1 U, 1 re, 1 li, 2 M rv zus, wnd
14. R.: 1 li, 1 re, wnd
15. R.: 1 U, 1 li, 2 M rv zus, wnd
16. R.: 1 li, wnd
17. R.: 1 U, 2 M rv zus, NICHT WENDEN!


4.2 Ganzes Abschlussdreieck (Flächen 143, 144 im Schema)
Wie ein normales Quadrat (siehe Abschnitt 3.2) arbeiten. Dabei nach dem gleichem Prinzip wie beim halben Abschlussdreieck in jeder Rückreihe 1 M weniger str, wenden, 1 Umschlag machen.
Es entsteht eine gerade Oberkante mit 1 U, 1 M im Wechsel.


5. Abschlusskante
Über alle M eine R im Rippenmuster 1re-1li stricken. Dabei die Umschläge mit den folgenden M gemäß dem Rippenmuster aus der Abschlussreihe zusammenstr.
Noch eine Reihe über alle M im Rippenmuster stricken.
Dann italienisch abketten (abnähen) oder durch Überziehen abketten.


6. Fertigstellung
Fäden vernähen.
Wenn die Seitenränder zu wellig sind, Schal vorsichtig spannen, dabei nicht zu stark in die Breite ziehen.

Viel Spaß beim Nachstricken wünscht
Andrea Krüß-Anders (Drea)




Boleroträumerei Lea

Grundsätzlich ist die Jacke vom Hals zum Bund – RVO – gestrickt, neben dem einem Grundmuster ist der Rest glatt rechts

gearbeitet. Die Blende geht nur über den oberen Jackenteil – der Musterteil bleibt ohne.

 

Größe: 122/128 – ausgemessen: Brustumfang: 66 cm;  Bauch: 65 cm;  Länge der Jacke: 44 cm;  Halsumfang: 40 cm

Material: 150 g Amaizing Bändchengarn Farbe Lila, Rundstricknadel sowie Nadelspiel 4.0 mm sowie eine Rundstricknadel/Nadelspiel für das untere Muster 5.00 mm

Maschenprobe: 10 cm hoch x 10 cm breit = 14 Maschen x 8 Reihen

Grundmuster:

1 Ma rechts         1 Ma links           2 Ma rechts zusammen stricken

2 Maschen überzogen (1. Masche abh. 2 str, 1. Ma drüberziehen)

Ausführung:

● Maschenanschlag 56 Maschen (Teilung 9 M rechtes Vorderteil, 1 Raglanmasche, 8 M Arm rechts,

1 Raglanmasche, 18 M Hinterteil, 1 Raglanmasche, 8 M linker Arm, 1 Raglanmasche, 9 M linkes Vorderteil)

● die Raglanmasche ohne sichtbares Loch arbeiten – links stricken auf der Vorderseite

● Reihe 1-8: mit den entsprechenden Zunahmen glatt rechts stricken

● Reihe 9: erster Mustersatz an beiden Ärmeln in der Mitte

● Reihe 19: erneut im Muster arbeiten – versetzt zum ersten jetzt 2 Mustersätze

● danach normal im glatt rechten Muster weiterstricken bis zur

● Reihe 43: Ende des RVO – separates Stricken der Einzelteile

● Teilung: Vorder- und Rückenteil auf eine Rundestricknadel – Achtung hier auf die Nadel Nr. 5.00 mm

● Reihe 43: Stricken des MS nebeneinander über die gesamte Breite, jeweils eine

Randmasche – unter den “Armen” 3 Maschen zugeben – am Ende sind 132 Maschen auf der

Nadel. Zwischen den Mustersätzen einen Umschlag arbeiten – in der Rückrunde dann diesen

im Muster arbeiten

● 2 durchgehende Mustersatzreihen komplett arbeiten – zwischen den Mustern nah belieben zunehmen

– wie eine Art Glocke – hier bei der Jacke wurden beim 1. MS dazwischen 1 und 3 Maschen zugenommen

(in der Hälfte des Musters) und beim 2. MS bis auf 5 Maschen dazwischen gehen

● 3. Reihe mit dem Musterteil – dazwischen jeweils 7 Maschen glatt rechts, danach Abmaschen

Vorder- und Rückenteil sind damit soweit fertig – nun zum Nadelspiel 5.00 mm wechseln für die Ärmel –

diese gehen bei der Jacke nur bis kurz über den Ellenbogen, kann aber individuell verlängert werden!

 

 

● Raglanmaschen aufnehmen – alle Abnahmen erfolgen unter dem Arm

● 1. Reihe: glatt rechts, unterm Arm 2 Maschen abnehmen

● 3. Reihe: Abnahme 2 Maschen

● 5. Reihe: Abnahme 2 Maschen

● 9. Reihe: Abnahme 2 Maschen

● 13. Reihe: Abnahme 2 Maschen – 52 Maschen auf den Nadeln

● 15. Reihe: Muster wieder einarbeiten – 3 Mustersätze, die übrigen Maschen aller 2 Reihen

zusammen stricken, so daß mit dem Ende des Musters 2 Maschen unter dem Arm verbleiben

● danach abstricken und den 2. Ärmel analog nacharbeiten

hier wurde bei diesem Ärmel bewusst auf ein Bündchen verzichtet, wie auch am Bauchbund

Die Knopflochblende kann man ja verschieden anstricken oder auch separat stricken und dann annähen.

Hier wurde diese gleich angestrickt – mit einer Masche sofort an der Jacke verstrickt. Über 5 Maschen  geht die Blende, dabei auf der Vorderseite

4 Maschen rechts und die 5. Masche wird mit der Jacke verbunden. In der 2. Blende werden die Knopflöcher eingearbeitet – diese geht hier

über 7 Maschen. Für die Ausführung wird die jeweilige Reihe wie folgt gestrickt: 2 Maschen rechts, 2 Ma überzogen stricken, 2 Umschläge, 2

Maschen rechts zusammen stricken, 2 Maschen rechts und die letzte Masche mit der Jacke verbinden. In der Rückreihe alle Maschen links.

Viel Spaß beim Nacharbeiten – meine Tochter wird ein Kleid darunter tragen mit Spagettiärmeln.

Alle Fäden verstehen und noch paar schöne Knöpfe annähen – ich bin auf der Suche danach.

 




Socken mit 2 Fersen

Die Spitze dieser Socken wird wie eine Ferse gestrickt – daher der Name.

Ich gehe bei der Anleitung davon aus, dass man prinzipiell Socken stricken kann, ich erkläre nur, wie “meine” Spitzenvariante geht. Man stricke eine Socke soweit fertig, dass man an die Spitzenabnahme heran ist. Das sollte dann etwa so aussehen:

Ich habe eine Ferse mit verkürzten Reihen gestrickt, aber das tut eigentlich nichts zur Sache.

Hier noch ein Blick in das Strickstück:

Die Maschen auf den beiden Nadeln der Fußsohle lässt man nun liegen und über die anderen Maschen strickt man so wie für eine Ferse mit verkürzten Reihen. Das sieht dann etwa so aus:

Wenn man weiter strickt, sieht es wie folgt aus:

Das folgende Bild zeigt die fertig gestrickte Socke. Die Maschen aller 4 Nadeln liegen jetzt einträchtig nebeneinander.

Jetzt fehlt nur noch die Naht im Maschenstich und fertig ist die Socke!

Tipps:
Für eine Ferse mit verkürzten Reihen strickt man so lange in kürzer werdenden Reihen, bis man nur noch ein Drittel der Maschen in der Mitte liegen hat. Für die Sockenspitze lasse ich immer etwas mehr als ein Drittel der Maschen stehen in der Mitte. In der oben gezeigten Beispielsocke habe ich 18 Maschen in der Mitte gelassen, die Spitze ist über 36 Maschen gearbeitet.

 

 

 




Kennebunkport – ein echtes Kuschelstück

Designerin: diese Anleitung ist mehr ein Kochrezept – man muss stricken können und etwas kreativ sein. Die Jacke wird als Raglan von unten gestrickt, weil ich mich außer Stande sah, das von oben her mit der Aufteilung der Zöpfe irgendwie vernünftig hin zu bekommen. Also man strickt als ein Teil Vorder- und Rückenteile bis zur Raglanschrägung. Außerdem die beiden Ärmel und dann nimmt man alles für die Raglanschräge auf eine Nadel (ja, die Reihen sind verdammt lang!). Man sollte schon mal einen Raglanpullover gestrickt haben, weil ich das nicht im Detail erkläre.

Material: 

  • 800g Merino Superwash von Artesanom
  • Nadeln Nr. 4,5, Zopfnadel und Hilfsnadeln nach Bedarf
  • Maschenmarker nach Bedarf

 Maschenprobe:

  • glatt rechts 20,5M auf 10cm

Größe: 

  • 40/42

Verwendete Techniken und Muster:

  • Normalerweise stricke ich nur nach Charts und nicht nach verbalen Anleitungen. Das Problem hier bei der Jacke ist, dass es 4 verschiedene Verzopfungen/Verkreuzungen gibt, die immer in unterschiedlichen Reihen erfolgen. Ich habe für mich dann die Methode gefunden, dass ich mir das Muster in etwa so aufgeschrieben habe:
    • 31. Reihe: 6er Zöpfe
    • 35. Reihe: 10er Zopf, 8er Zopf
  • Und damit wusste ich pro Reihe immer ,was ich gerade zu machen hatte und bin damit gut klar gekommen.

Abkürzungen:

  • re – 1 Masche rechts
  • li – 1 Masche links
  • schräg:
    • 4 Maschen entweder nach rechts oder links verkreuzen, dabei müssen die 4 Maschen rechts immer im Vordergrund liegen.
  • Also, schräg nach rechts geht:
    • 2M abheben, nach hinten legen, 4M re, dann die 2M von der Hilfsnadel li stricken
  • schräg nach links entsprechend:
    • 4M auf Hilfsnadel vor die Arbeit, 2Mli, die 4M von der Hilfsnadel re stricken. (das klingt hier viel komplizierter als es ist, das ergibt sich beim Stricken wie von selbst!)
  • 6er Zopf:
    • davon gibt es sehr viele! gezopft wird aller 8 Reihen – entweder nach rechts oder nach links Wenn man nicht so ein Symmetriefreak ist wie ich, können auch alle Zöpfe in der gleichen Richtung gezopft werden.
  • Mit „Zopfen“ meine ich:
    • 3Maschen vor (oder eben hinter) die Arbeit legen, die nächsten 3 M stricken, dann die Maschen von der Hilfsnadel stricken
  • 8er Zopf:
    • der kommt nur im hinteren mittleren großen Zopfkonstrukt zum Einsatz
    • Gezopft wird aller 8 Reihen. Dabei werden 4M hinter die Arbeit gelegt und dann 4M re gestrickt und dann die Maschen von der Hilfsnadel gestrickt.
  • 4schräg:
    • kommt vor beim großen hinteren Mittelzopf – ist sozusagen die Umrandung für den inneren 8er Zopf
    • Das gibt es nach rechts und links ausgeführt – das ist an sich wirklich logisch anhand des Fotos.
    • Die 4 rechten Maschen müssen obenauf liegen und werden entweder nach rechts oder links verkreuzt:
    • so gibt es also:
    • 4 schräg links:
      • 4M re auf eine Hilfsnadel vor die Arbeit legen, dann 2M li, dann die 4M von der Hilsfnadel rechts
      • 4 schräg rechts: 2M li auf eine Hilfsnadel hinter die Arbeit, 4M re stricken, dann die Maschen von der Hilfsnadel links stricken
  • 10er Zopf:
    • davon gibt es genau 2, vorn neben dem Reißverschluss
    • gezopft wird hier aller 12 Reihen, also nach einer Zopfreihe eine Rückreihe und 10 weitere Reihen
    • Mit der Richtung auch wieder wie ihr es wollt. Ich habe die Zöpfe unterschiedliche gezopft.
  • Großer Mittelzopf hinten
    • Ich habe die Originaljacke nur von vorn im Schaufenster gesehen – mir erschien das aber zu langweilig, dort nur die 6er Zöpfe zu haben.
    • Der Zopf ist eigentlich auch ganz logisch, ich schreibe hier mal einen komplett auf. In den Rückreihen die Maschen immer stricken wie sie erscheinen.
      • 1. Reihe: 1li, 4re, 4li, 8re,4li,4re,1li
      • 3. Reihe: wie 1.
      • 5. Reihe: wie 1.
      • 7. Reihe: 1li,4re,4li, 8er Zopf
      • 9. Reihe: wie Maschen erscheinen
      • 11.Reihe: wie Maschen erscheinen
      • 13. Reihe: 1li, 4 schräg links, 2 li, 8 re, 2li, 4schräg rechts, 1li
      • 15. Reihe: 3li, 4 schräg links, 8er Zopf, 4 schräg rechts, 3li
      • 17. Reihe: 5 li, 8er Zopf, 8er Zopf, 5 li
      • 19. Reihe: 3 li, 4 schräg links, 8er Zopf, 4schräg rechts, 3 li
      • 21. Reihe: 1li, 4 schräg links, 2li, 8re, 2li, 4 schräg rechts, 1 li
      • Reihen 3 – 22 wiederholen

 Muster für den Bund:

  • Eigentlich ist es ein 2re-2li-Bund.
  • Nur jeder zweite der Rechtsstreifen wird anders gestrickt und zwar als „Fake-Zopf“:
  • In der ersten Reihe muss man zwischen den beiden Rechtsmaschen noch aus dem Querfaden eine Masche heraus stricken
  • 2. Reihe: 3M li
  • 3. Reihe: 1Masche abheben wie zum Rechtsstricken, 2 Maschen rechts, die abgehobene Masche überziehen
  • 4. Reihe: 1li, 1 Umschlag, 1 li
  • 5. Reihe: 3M re
  • Und das wiederholt man

 Bemerkung zum Rand (da, wo der Reißverschluss rein kommt)

Ich habe dort dummerweise nur einen Kettrand gestrickt und dann nachträglich einen iCord an gestrickt. Eigentlich könnte man den Abschluss gleich mit stricken. Dazu müsste man pro Seite eine Masche mehr anschlagen. Dann strickt man in den Hinreihen die ersten beiden Maschen immer rechts und in den Rückreihen hebt man die letzten beiden Maschen (bzw. die ersten beiden) immer mit nach vorn gelegten Faden einfach ab.

Anleitung:

  • Es werden 254 Maschen angeschlagen.
  • Mein Tipp hierfür: Ich schlage mit Garn von 2 Knäueln an – da hat man die Probleme nicht, dass das Garn, was man doppelt genommen hat, nicht reicht. Ich mache also eine Masche mit einem Faden (so einen Knoten im Prinzip, den man schieben kann) und dann nehme ich das zweite Knäuel dazu. Am Ende der Anschlagreihe schneide ich einen der beiden Fäden ab.
  • Die Aufteilung für das Bundmuster ist noch ziemlich einfach:
    • RM, *2li, Fakezopf, 2li, 2re * wiederholen, enden mit 2li, RM
  • Ich habe 20 Reihen Bundmuster gestrickt. Dann kommt die Reihe, bei der man echt starke Nerven und ggf. ein paar Maschenmarker braucht, um die Maschen richtig einzuteilen für die Zöpfe.
  • Es geht wie folgt:
    • RM, 2li, 2re, 2li, 10re, 2li, 2re, 2li, 6re, 2li, 2re,2li, 2re, 2li, 2re, 2li, 2re, (2li, 6re, 2li, 2re)6 mal wiederholen (dann ist man am mittleren rückwärtigen Zopf angekommen), 3li, 4re, 4li, 8re, 4li, 1li, (2li. 2Re, 2li, 6 re)6mal wiederholen, 2li, 2re, 2li, 2re,2li, 2re, 2li, 2re, 2li, 6re, 2li, 2re, 2li, 10re,2li, 2re, 2li, RM
  • Über den 6re werden natürlich die 6er Zöpfe gestrickt, über den 10re der 10er Zopf und hinten in der Mitte der große, andere Zopf.

 

  • Eine Orientierung für die Zöpfe noch mal anders: es gibt den 10er Zopf, dann kommen 8 von den 6er Zöpfen, der rückwärtige Mittelzopf und wieder 8 mal der 6er Zopf und ein 10er Zopf. Die Zöpfe sind immer getrennt durch jeweils 2li, 2re, 2li.
  • Ich habe aus Symmetriegründen die Drehrichtung der Zöpfe in der rückwärtigen Mitte gewechselt. Also wenn alle Zöpfe bis zur Mitte rechts herum gezopft wurden, dann wurden die nach der Mitte links herum gezopft. Das kann aber jeder halten wie er will, man kann die Zöpfe auch alle in einer Reichung „drehen“ lassen.
  • In dem zweiten 6er Zopf wird die Tasche eingearbeitet, deshalb habe ich dort nach dem Bund mit 2re, 2li weiter gemacht. Wer auf die Taschen verzichten will, der strickt einfach auch einen 6er Zopf vom Bündchen an.

Anpassung an andere Größen:

Ich schlage hier vor, für eine Verkleinerung einfach 4 von den 6er Zöpfen weg zu lassen (also 32 Maschen weniger) und entsprechend für die Vergrößerung 4 oder 8 6er Zöpfe mehr zu stricken. Jeweils in einem Vorderteil und 2 im Rückenteil – so kommt man auf 4.

Achtung: ein 6er Zopf muss durch 2 linke Maschen von der „Umgebung“ getrennt werden, deshalb geht die Vergrößerung oder Verkleinerung immer nur in Schritten von 32 Maschen.

  • In der 3. Reihe erfolgt die Teilung, wenn man Taschen einstricken will. Ich habe den Taschenbeutel nachträglich gestrickt, man könnte den natürlich auch gleich entsprechend mit arbeiten. Die Teilung erfolgt so:
    • RM, 2li, 2re, 2li, 10re, 2li, 2re, 2li, 6re, 2li, 2re,2li, 2re, 2li, 2re WENDEN
  • Jetzt strickt man erst diesen Teil hoch, dann die beiden anderen Teile entsprechend und dann vereinigt man die Maschen wieder alle zu einer gemeinsamen langen Reihe.
  • Jetzt folgt hier meine etwas sparsame Notation über die Zopfungen. Aber ihr könnte natürlich einfach brav den Angaben pro Zopf folgen und das folgende überspringen.
  • Ich habe pro Reihe angegeben, welche Zöpfe zu verkreuzen sind. Nach den ersten Reihen geht das ziemlich einfach – glaubt mir!!!!

 

Reihe 10er 6er Mittelzopf
1
3
5 schräg
7 x schräg, 8er
9 2 x 8er
11 x schräg, 8er
13
15 x
17
19 8er
21
23 x x
25 schräg
27 schräg, 8er
29 2 x 8er
31 x schräg, 8er
33
35 x
37
39 x 8er
41
43
45 schräg
47 x x schräg, 8er
49 2 x 8er
51 schräg, 8er
53
55 x
57
59 x 8er
61
63 x
65 schräg
67 schräg, 8er
69 2 x 8er
71 x x schräg, 8er
73
75
77
79 x 8er
81
83 x
85 schräg
87 x schräg, 8er
89 2 x 8er
91 schräg, 8er
93
95 x x
97
99 8er
101
103 x
105 schräg
107 x schräg, 8er
109

2 x 8er Raglanteilung!!!!!
  • In der Reihe mit der Raglanteilung passiert noch etwas – man muss ein paar Maschen abnehmen unter dem Arm – und zwar 10 Maschen. Das bedeutet, dass man nach dem 3. 6er Zopf noch 2li, 2re, 2li, 4re strickt und dann 10 Maschen abketten. Es müssen von dem 4. und dem 5. 6er Zopf jeweils noch 4 Maschen rechts übrig bleiben.
  • Auf der anderen Seite der Jacke gegen gleich stricken. Dann noch die Rückreihe stricken und dann kann man den Jackenkörper erst mal zur Seite legen.
  • Jetzt muss man erst einmal die Ärmel stricken, damit man dann alles nahtlos nach oben fertig stricken kann.

Ärmel:

  • 52 Maschen anschlagen
  • Mascheneinteilung wie folgt: RM, (2re, 2li) wiederholen, enden mit 2re, RM. Man strickt dann wieder abwechselnd 2re als Rippe und dann kommt der Fakezopf.
  • Nach dem Bündchen (20 Reihen) beginnen die 6er Zöpfe – es sind 4 6er Zöpfe zu stricken.
  • Mascheneinteilung also wie folgt:
    • RM, 2re, (2li, 6re, 2li, 2re)4mal wiederholen, RM
  • In jeder 4. Reihe beidseits eine Masche zunehmen und dann entsprechend ins Muster einarbeiten. Am Ende vor der Raglanteilung hat man 8 6er Zöpfe sowie noch jeweils 2li, 2re, 2li, RM neben dem äußeren Zopf.
  • Darauf achten, dass man in der selben Reihe bzgl. der Verzopfungen endet wie beim Jackenkörper, damit die Zöpfe dann immer in der gleichen Reihe entsprechend weiter gezopft werden können. In einer 6. Reihe nach einer Zopfung kettet man 6Maschen ab am Reihenanfang, in der entsprechenden Rückreihe auch.

Raglan-Teil:

  • Jetzt braucht man noch einmal starke Nerven, dann strickt sich der Rest wie von allein und die langen Reihen werden ja auch immer kürzer, so dass es immer schneller geht.
  • Das Prinzip ist, dass die Raglanschräge durch ein Band aus 4 rechten Maschen gebildet wird. Man strickt immer:
    • 1M abheben, 1re, die abgehobene M überziehen, 2re, 2re zusammen
  • Dabei „frisst“ das Band nach und nach Zöpfe und Rippen auf, während die Jacke länger wird. Knifflig ist das wirklich nur in der ersten Reihe nach dem Vereinigen der 3 Einzelteile zu einem Gesamtstück. Man sollte unter dem Arm 10M re haben nach der Vereinigung in Reihe 111. Die mittleren 4 Maschen davon bilden das Raglanband.

  • Die Verzopfungen nach der Raglanteilung gehen wie folgt weiter:
Reihe 10er 6er Mittelzopf
111 x schräg, 8er
113
115
117
119 x x 8er
121
123
125 schräg
127 x schräg, 8er
129 2 x 8er
131 x schräg, 8er
133
135 x
137
139 8er
141
143 x x
145 schräg
147 schräg, 8er
149 2 x 8er
151 x schräg, 8er
153
155 x
157
159 x 8er
161
163
165 schräg
167 x x schräg, 8er
169 2 x 8er
171 schräg, 8er
173
175 x
  • Man raglant also so vor sich hin, bis das Raglanband den letzten 6er Zopf an gefressen hat.
  • Nach der letzten 6er Zopfung noch 2 Reihen stricken ohne Abnahmen und dann im 2re, 2li – Muster das Halsbündchen stricken.
  • Nach der gewünschten Höhe – ich habe 20 Reihen gestrickt – eine Reihe obenauf links stricken und dann weitere 20 Reihen im 2re, 2li-Muster, weil das Bündchen doppelt gestrickt wird und dann nach innen um genäht.
  • Ich habe die Maschen der letzten Reihe gleich beim Abketten an gestrickt am Fuße des Bündchens. Dabei muss man aber darauf achten, dass man am Rand ein paar Maschen aus lässt, damit der Reißverschluss zwischen die beiden Bündchenhälften genäht werden kann.

Taschenbeutel:

  • Mein größter taktischer Fehler war, dass ich die Tasche nicht gleich mit gestrickt habe.
  • Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten: strickt ein Rechteck passender Größe in glatt rechts und näht es ein.
  • Oder aber ihr fummelt genauso wie ich, um möglichst Nähte zu vermeiden. Ich habe die Maschen auf genommen innen am unteren Bündchen.
  • Dann habe ich glatt rechts gestrickt und an dem Rand des Taschenbeutels, der zur Taschenöffnung zeigt, gleich mit dem Jackenteil zusammen gestrickt. Das sieht ziemlich ordentlich aus, strickt sich aber etwas nervig.

Ausarbeitung:

  • Dass man nun alle Fäden verstechen muss und das Löchlein unterm Arm schließen sowie die Ärmelnähte, versteht sich irgendwie von selbst, oder?!
  • Den Reißverschluss dann als krönenden Abschluss noch reinfummeln und dann einfach stolz sein auf die schöne Jacke!