Bonbons

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Designerin:

Hier mal wieder ein kleiner Vorschlag zur Resteverwertung (gut geeignet für absolute Strickanfänger). Man kann diese hervorragend als Anhänger für ein Mobile verwenden (dazu gibt es in der Anleitung weiter unten noch einen Tipp) oder aber auch als Weihnachtsbaumschmuck oder z. B. zur Türdekoration (an einer langen „Kette“) an Halloween, um den klingelnden Geistern und Monstern zu signalisieren, dass hier „was zu holen ist“.

 Material:

  • Schachenmayr „BRAVO“ in 2 Farben
  • Nadeln der Stärke 3,5
Anleitung:
  • Der Bonbon besteht aus vier einzelnen Teilen:
  • Teil1: Farbe A: 40 M anschlagen, 2 R. kraus rechts stricken, abketten
  • Teil 2: Farbe B: 30 M anschlagen, 2 R. kraus rechts stricken, abketten
  • beide Streifen aufeinander legen, zusammenrollen und festnähen (dazu lassen sich super die Fäden verwenden und sind somit auch gleich prima versteckt)
  • Zipfel in Farbe A: 4 M anschlagen, 1 R. stricken, nächste Reihe jede Masche zunehmen auf 8 M;
  • 1 R. stricken, nächste R. jede Masche zunehmen auf 16;
  • eine R. stricken, abketten, das Ganze natürlich zweimal
  • Ich habe die Zipfel extra offen gelassen und nicht als Kegel gestrickt und auch so offen angenäht (damit es dem echten Vorbild möglichst nahe kommt)

Tipp: Farbe B: 30 Maschen anschlagen, 1 R. rechts stricken, noch auf eine weitere Farbe wechseln, 1 R rechts stricken, abketten. Dies ist besonders bei einem Mobile, da ja dauernd in Bewegung, ganz schön, weil der Bonbon so ja von beiden Seiten unterschiedlich aussieht.)
Noch eine Idee: Ich klebe auf die Rückseite immer (Kühlschrank)-Magnete. Mein Sohn schafft es nämlich immer, die gekauften Smileys etc. beim Spielen damit so oft runterzuschmeißen, dass die Magnete immer herausbrechen, wenn sie auf den Fliesen aufschlagen. Hier hinten aufgeklebt, ist das bislang nicht mehr passiert und er findet sie echt toll.

About Tanja

Tanja sagt über sich selbst: Ich bin 38 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines noch dreijährigen Sohnes. Meine Oma hat mir bereits mit 4 Jahren die Grundkenntnisse des Strickens beigebracht und seither bin ich "infiziert". Allerdings starb sie zu früh, um mir alles mögliche darüber noch beizubringen (meine Oma konnte alles was mit Handarbeiten zu tun hatte ganz toll, auch stricken und nähen) und so habe ich mir eigentlich alles anhand von Büchern und durch Ausprobieren selbst beigebracht (in meinem Freundes-, Bekanntenkreis bzw. der Familie interessiert das Stricken leider überhaupt niemanden, weshalb ich ja dann auch im Internet auf diese Seite gestoßen bin).

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